Kooperationsmanagement
Gute braucht die Zusammenarbeit relevanter Akteur:innen in übergreifenden Kooperationen sowie mit Kolleg:innen innerhalb von Bildungsorten. Für ein erfolgreiches Kooperationsmanagement ist ein gemeinsames Verständnis dafür, wie eine auf Augenhöhe ausgestaltet wird, relevant. Das umfasst auch klare Arbeitsstrukturen, das aktive Engagement der beteiligten Organisationen sowie eine partnerschaftliche Kooperationskultur.
Wie stärken Kooperationen Demokratiebildung?
Gute lebt von der Zusammenarbeit von Akteur:innen und deren Organisationen. Gemeinsam entwickeln sie ein Verständnis von , etablieren klare, ressourcenorientierte Arbeitsstrukturen und pflegen eine Kooperationskultur. So können sie ihre Stärken bündeln, Verantwortlichkeiten teilen und gemeinsame Ziele für die Arbeit mit jungen Menschen erreichen.
„Das Ziel ist, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Viel Energie in den ersten Aushandlungsprozess stecken und Wünsche, Bedarfe äußern. Immer wieder Zeit für Reflexion schaffen.“
Kooperationsmanagement bezeichnet die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Kolleg:innen innerhalb einer Organisation oder schulischen und außerschulischen Partner:innen. Wenn Demokratiebildner:innen ihre Expertisen zusammentragen, ermöglicht das, neue Ansätze kennenzulernen sowie Themen und Methoden an die Lebensrealitäten junger Menschen anzupassen. Kooperationen eröffnen neue konzeptionelle, methodische und personelle Zugänge – sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für die beteiligten Organisationen. Ihre Intensität kann variieren und sollte stets dem jeweiligen Zweck und den Rahmenbedingungen entsprechen.
„[Es braucht eine] Offenheit die [mitunter starre] Schulstruktur zu verlassen. [Schulleitungen sollen] Raum und Ressourcen für Wertschätzung bieten, schaffen [und] Arbeitszeit genehmigen. Schulleiter sind ausschlaggebend, vieles kann ermöglicht, vieles verhindert werden.“
Die Vielfalt der Expertisen einer ermöglicht es Demokratiebildner:innen, sich an den individuellen Bedürfnissen der jungen Menschen zu orientieren. Die der ist dabei zentral: Partner:innen überprüfen ihre Zusammenarbeit, gleichen Perspektiven und Ressourcen ab und justieren ihre Strukturen. So entsteht ein lernender Prozess, in dem und sich gegenseitig stärken und weiterentwickeln.
Vier relevante Merkmale des Qualitätskriteriums
Take-Aways
- Gutes Kooperationsmanagement meint die koordinierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe innerhalb von Teams oder organisationsübergreifend.
- Kooperationen ermöglichen neue und attraktive konzeptionelle, methodische und personelle Zugänge für junge Menschen sowie Mehrwerte für die Partner:innen.
- Dabei können Kooperationen von unterschiedlicher Intensität sein. Sie sind aber nicht automatisch besser oder schlechter – sie sollen dem jeweiligen Zweck und den spezifischen Rahmenbedingungen entsprechen.
- Kooperationen entwickeln Arbeitsstrukturen und die Zusammenarbeit weiter. Sie nutzen Ressourcen und Stärken der beteiligten Organisationen.
Blick aus der Praxis: Kooperationsmanagement
Im Film "Blick aus der Praxis: Kooperationsmanagement" erklärt Julian von Oppen, Projektleiter bei der Landeskooperationsstelle Schule - Jugendhilfe bei kobra.net, welche Faktoren relevant sind für ein gut funktionierendes Kooperationsmanagement.