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Kooperationsmanagement

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Gute braucht ein Kooperationsmanagement, das die Zusammenarbeit der Projektpartner:innen und damit die Demokratiebildung junger Menschen stärkt. Für ein gutes Kooperationsmanagement braucht es ein gemeinsames Verständnis dafür, wie eine Kooperation auf Augenhöhe ausgestaltet wird. Ebenso tragen klare Arbeitsstrukturen, das aktive Engagement der beteiligten Organisationen sowie eine partnerschaftliche Kooperationskultur zu einer erfolgreichen Demokratiebildung bei.

 
Wie stärken sich Kooperationen und Demokratiebildungsprojekte gegenseitig?

Gute pflegt, entwickelt und vertieft die Zusammenarbeit mit Partner:innen und deren beteiligten Organisationen, sodass diese in effizienter Weise zu erfolgreichen Lernerfahrungen junger Menschen beitragen. Dazu arbeiten die beteiligten Akteur:innen an einem gemeinsamen Verständnis ihrer Demokratiebildung. Sie etablieren klare und ressourcenorientierte Arbeitsstrukturen unter Einbindung der beteiligten Organisationen und entwickeln kontinuierlich eine Kooperationskultur. So können sich die Kooperationspartner:innen kennenlernen, Verantwortlichkeiten aufteilen und ihre Stärken nutzen, um gemeinsame Ziele für das Demokratieprojekt mit jungen Menschen zu erreichen.

„Das Ziel ist, ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Viel Energie in den ersten Aushandlungsprozess stecken und Wünsche, Bedarfe äußern. Immer wieder Zeit für Reflexion schaffen.“

Berater für Kooperationen

Vier relevante Merkmale des Qualitätskriteriums

Unter Kooperationsmanagement verstehen wir die koordinierte und strukturierte Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Partner:innen und deren Organisationen im Rahmen von Demokratieprojekten. Dabei ist die Vernetzung der Bildungslandschaften und das Zusammenwirken der verschiedenen Professionen von Bedeutung. Partner:innen können so Themen und Methoden an die Lebensrealität junger Menschen anpassen. Kooperationen in der ermöglichen den Akteur:innen neue und attraktive konzeptionelle, methodische und personelle Zugänge für junge Menschen sowie Mehrwerte für die Partner:innen selbst. Dabei können Kooperationen von unterschiedlicher Intensität sein, wobei sie nicht automatisch besser oder schlechter sind. Vielmehr sollten sie dem jeweiligen Zweck angemessen sein und ihren Rahmenbedingungen entsprechen. Wichtig ist dabei auch, die verfügbaren Ressourcen zu respektieren. Die Qualität von Kooperationen in Demokratieprojekten knüpft an individuellen Bedürfnissen und Ausgangslagen an und wird im Team entwickelt. Die Reflexion des Kooperationsmanagements als Qualitätskriterium bedeutet für Projekte, dass sich die kooperierenden Partner:innen mit der Qualität ihrer Zusammenarbeit und ihrer Herangehensweise an auseinandersetzen und ihre Perspektiven, Ressourcen und Zugänge abgleichen. Sie klären und erweitern ihr Verständnis für eine gute Demokratiebildung mit jungen Menschen. Außerdem überprüfen und justieren sie ihre Arbeitsstrukturen und nutzen Ressourcen und Stärken der beteiligten Organisationen. So werden verschiedene fachliche Kompetenzen sowie zeitliche, räumliche und personelle Ressourcen aktiviert und abgestimmt. Die Kooperationspartner:innen lernen und entwickeln ihre Demokratieprojekte und Kooperation bereits im Prozess weiter, indem sie ihre bisherige und künftige Zusammenarbeit reflektieren und anpassen.

Take-Aways

  • Gutes Kooperationsmanagement enthält die koordinierte und strukturierte Zusammenarbeit auf Augenhöhe zwischen schulischen und außerschulischen Partner:innen und deren Organisationen.
  • Kooperationen ermöglichen neue und attraktive konzeptionelle, methodische und personelle Zugänge für junge Menschen sowie Mehrwerte für die Partner:innen.
  • Dabei können Kooperationen von unterschiedlicher Intensität sein. Sie sind aber nicht automatisch besser oder schlechter – sie sollen dem jeweiligen Zweck und den Rahmenbedingungen entsprechen.
  • Kooperationen entwickeln ihre Arbeitsstrukturen und die Zusammenarbeit weiter. Sie nutzen die Ressourcen und Stärken der beteiligten Organisationen.

Materialien zu diesem Kriterium

WWW-Methode

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Deutsche Kinder- und Jugendstiftung DKJS
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