Das Katastrophen-Curriculum: Ein pädagogischer Rahmen für Schule und Bildung in Krisenzeiten
In einer Zeit, in der Krisen und Katastrophen – von Pandemien über Extremwetter bis hin zu Krieg und Desinformation – immer häufiger den Schulalltag beeinflussen, stellt sich eine zentrale Frage: Wie kann Schule in solchen Ausnahmesituationen handlungsfähig bleiben? Mit dem „Katastrophen-Curriculum“ hat die Professur ein alternatives Bildungsangebot entwickelt, das im Fall einer akuten Krise aktiviert werden kann – flexibel, solidarisch und gemeinschaftsstärkend. Dabei geht es nicht um Notfallpläne im klassischen Sinne, sondern um ein pädagogisches Rahmenkonzept, das Orientierung gibt, Gemeinschaft stärkt und das Lernen in schwierigen Zeiten ermöglicht. Das Katastrophen Curriculum besteht aus drei Teilen: Dem eigentlichen Lehrplanteil, einer pädagogischen Handreichung und einem Notfallschulheft, das sich direkt an Schülerinnen und Schüler richtet.
Viele der enthaltenen Methoden lassen sich auch unabhängig von Krisen nutzen.