Queerfeindlichkeit
Queerfeindlichkeit bezeichnet die Abwertung, Benachteiligung, Ausgrenzung oder Gewalt gegenüber Menschen, deren sexuelle Orientierung, geschlechtliche Identität oder Lebensweise nicht gesellschaftlichen cis-heteronormativen Vorstellungen entspricht. Betroffen sind beispielsweise lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter*, nicht-binäre, asexuelle oder aromantische Menschen.
Queerfeindlichkeit kann offen oder subtil auftreten. Sie zeigt sich unter anderem in Vorurteilen, beleidigenden Äußerungen, Witzen, am Arbeitsplatz oder in Bildungseinrichtungen, der Unsichtbarmachung queerer Lebensrealitäten sowie in strukturellen Benachteiligungen durch gesellschaftliche oder institutionelle Rahmenbedingungen.
Aus einer demokratischen und menschenrechtsorientierten Perspektive steht Queerfeindlichkeit dem Ziel gleichberechtigter Teilhabe entgegen. Ihr Abbau setzt den Schutz vor , die Sichtbarkeit vielfältiger Lebensweisen sowie die Anerkennung geschlechtlicher und sexueller Vielfalt voraus.
Verwandte Begriffe: Heteronormativität, , Homofeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Interfeindlichkeit, Vielfalt, Inklusion.
Quellen und Querverweise
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Queermed Deutschland: Queerfeindlichkeit. Verfügbar unter: https://queermed-deutschland.de/glossar/queerfeindlichkeit/https://queermed-deutschland.de/glossar/queerfeindlichkeit/ (zuletzt zugegriffen am 04.08.2026).